Samstag, 28. Mai 2016

Kampot: Fototour ´+ Lieblingsstadt



Hallo meine Lieben,
nachdem wir in Kampot waren, ging es nach 10 Tagen Inselleben wieder ans Festland nach Kampot. Wir fuhren also morgens früh mit dem Slowboat (was seinem Namen alle Ehre gemacht hat) nach Sihanoukville, dort blieben wir eine Nacht und brachen am nächsten Tag nach Kampot auf.
Über Sihanoukville kann ich nicht viel berichten, es war der absolute Touri-Ort, voll versifft und selbst die Leute, die im Hostel gearbeitet haben, konnten nichts Positives berichten. Wir mussten leider eine Nacht dort einbauen, da der Shuttlebus nur morgens fuhr.
Früh morgens wurden wir dann von einem Mini-Van abgeholt. Die erste Hürde schien also gemeistert, da in Kambodscha Busse und Transfer-Vans auch gerne mal nicht auftauchen. Die Ernüchterung kam allerdings auf den Punkt als einfach mal ein Opa im Mini-Van angefangen hat zu rauchen und mir nen Knopf an die Backe gelabert hat. Zudem holten wir immer mehr Leute ab, bis schließlich keiner mehr reingepasst hat. Ende vom Lied war glücklicherweise, dass der Opa nach vorne verfrachtet wurde und die Frau mit Baby hinten sich die Seele aus dem Leib gekotzt hat.
Ja das war wieder so eine Fahrt, die ich erstmal verdauen musste, jedoch ist auch hier wieder alles Negative verflogen, als wir in Kampot ankamen. Die Stadt hat mir sofort gefallen, es sah eher aus wie Kuba, leicht heruntergekommene Häuser, aber irgendwie mit Stil. Zudem haben die eine riesige Stinkefrucht als Monument…ich dachte echt ich sehe nicht richtig. Aber man kann dort auch Durian an jeder Ecke finden.

Im Hostel angekommen, packten wir schnell unsere Sachen aus und schon machte ich mich auf zum Fotografieren, denn diese Stadt schreit nur nach Fotosessions. Besonders schön ist es bei Sonnenuntergang an der alten Brücke, wenn nach und nach die Fischerboote wieder zurückfahren. Hach, ich vermisse diesen Ort wirklich, war wohl 5 oder 6 Tage dort und habe jede Sekunde genossen. Morgens bin ich auf den Märkten rumspaziert, mittags saß ich am Fluss und habe gelesen und abends wurde fotografiert.

Die Menschen waren auch so wahnsinnig freundlich. Ich wurde wirklich täglich unzählige Male angegrinst, gegrüßt oder auch zum Fotos machen angesprochen. Ich muss euch aber auch von einem Mal berichten, welches mir mehr als suspekt war. Man muss dazu sagen, dass in Asien es ziemlich belächelt wird, wenn man Früchte und vor allem Wassermelonen in der Öffentlichkeit futtert. Damit mein ich nicht ein Stückchen am Straßenrand, sondern nen riesen Oschek mit Messer und Löffel. Da kann ich euch auch einige Stories berichten, jedoch würde das jetzt den Rahmen sprengen. Naja, ich saß also auf meinem Sarong, futterte Wassermelone und las mein Buch, als ein Obdachloser sich auf die Bank ca. einen Meter neben mir setzt und mich wirklich anstarrt. Ich wollte nur noch schnell auffuttern und dann gehen, da er wohl versucht hat mich zu Tode zu starren. Plötzlich steht er auf und legt sich neben mich auf meinen Sarong! WTF! Ich hab direkt meine Sachen genommen, Sarong unterm Popo hergezogen und ab die Post. Er ging mir dann noch ein Stückchen hinterher, aber konnte ihn abschütteln.

Sowas ist aber die Ausnahme, möchte da jetzt Niemandem Angst machen. Die Leute sind wirklich nett und war sogar äußerst überrascht wie die Menschen sind einfach gefreut haben einen zu sehen!

























1 Kommentar:

  1. Ich liebe es Einblicke in solche Orte zu bekommen :) Die Bilder sind toll geworden !

    Liebe Grüße :)
    Measlychocolate by Patty

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