Mittwoch, 18. Mai 2016

Koh Rong: Coconut Beach + absolutes DRAMA!



Hallo meine Lieben,
nachdem mein letzter Blogpost von meinem entspannten Tag am Pier handelte, kann ich euch heute wieder spannenderes berichten, denn es gab BIG DRAMA!

Meine Begleitung und ich, wollten mal die Gegend rund um Nature Beach erkunden, denn obwohl es keine Straßen gibt, gibt es kleinere Wege die man entlang laufen kann, um zu anderen Stränden zu gelangen. Wir wollten später noch zum Pier essen gehen, daher machten wir uns schon früh auf den Weg zum Coconut Beach.

Puh Leute, ich kann euch sagen, es war die reinste Tortur! Sau heiß und wir haben den Weg definitiv unterschätzt, denn es ging mindestens 45 Minuten bergauf und bergab, das Ganze dann bei 40 Grad. Wir waren am ölen wie die Weltmeister, meine Begleitung hat sich erstmal das Shirt um den Kopf gewickelt, als wären wir in der Sahara. Irgendwann, nachdem ich kurz vorm aufgeben war, war Land in sich. Wir gingen auf ein Restaurant zu, von dem aus konnte man runter zum Strand gehen und der Typ hinter dem Tresen sieht uns und sagt nur „Nature Beach?“. Der Schweiß hat für sich gesprochen und ohne eine weitere Sekunde zu verlieren, gingen wir runter und sprangen wie die besengten ins kristallklare Wasser. Rückblickend kann ich sagen, dass mir Coconut Beach definitiv am besten gefallen hat von den Stränden. Das Wasser ist wirklich ein Traum, man steht komplett im Wasser und kann seine Füße dennoch ohne Probleme sehen. Der Sand war super weich und es gab keine Steine im Wasser. Leider war der Strand an sich ziemlich vermüllt, kann aber solche Leute auch nicht verstehen, die ihren Scheiß einfach dort liegen lassen, vor allem der ganze Plastikmüll. Zudem, wie leider auf der ganzen Insel, sind die Sandfliegen regelrecht über mich her gefallen, daher konnte ich auch kein Auge zu machen.

Nach einer Weile beschlossen wir weiter zu ziehen, da wir wie bereits erwähnt doch noch zum Pier wollten. Wir haben nämlich gehört, dass in der Nähe des Strandes ein kleines Dorf ist, welches ziemlich abgeschieden und komplett untouristisch ist. Der Marsch ging mehr oder weniger flott, obwohl bei der Hitze jeder Schritt zu viel ist. Dort angekommen war ich total begeistert, es lag direkt am Wasser und erinnerte an ein altes Fischerdorf (was es vermutlich auch war). Wir schauten uns alles begeistert an und gingen Richtung Wasser. Ich lief vor, weil mich mein Fotowahn mal wieder richtig gepackt hat und plötzlich hör ich einen lauten Schrei!
Ich drehte mich um und sah nur den schockierten Blick meiner Begleitung und ihr Blick zum Wasser. Ihr Handy ist aus den Händen ins Wasser gefallen! Sie rannte zu einer kleinen Gruppe Einheimischer, die fackelten nicht lange, zwei von ihnen sprangen ins Wasser und suchten nach dem Handy. Meine Begleitung stand zitternd neben mir, hab versucht sie zu beruhigen, aber naja… Schließlich haben die Locals das Handy tatsächlich gefunden, wuschen es aus und legten es in Reis. Sie war nun etwas erleichterter und wir setzten uns erstmal zu den Locals, die nun weiter Karten zocken und ein Bierchen zischen konnten. Hab mir dann auch erstmal das gute Angkor gegönnt und weiter auf sie eingeredet. Sie machte sich allerdings immer noch Sorgen, dass ihre Bilder weg sind (Spoiler Alert: Waren sie nicht!).
So saßen wir da also, aufgelöst im Fischerdorf, schauten den Einheimischen beim Zocken zu und ich schenkte einem kleinen Mädchen eine Banane. Och Gott, ich glaube ich hab noch nie Jemanden gesehen, der sich so über eine Banane gefreut hat. Ich brauchte auch erstmal eine Runde Positivität.
Nach einem Bier und ein paar Bananen weniger, brachen wir wieder auf, um den ganzen Weg zurück zu laufen. Zum Pier gingen wir nicht mehr, stattdessen machten wir es uns am Nature Beach bequem und beließen den Tag dabei!


























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