Samstag, 21. Mai 2016

Koh Rong: Glowing Plankton Tour + Bier Bier Bier!



Hallo meine Lieben,
„No more Drama in my life“, war die Devise der letzten Tage auf Koh Rong! Wir beschlossen den Nature Beach zu verlassen und zum Pier zu ziehen, denn wir hatten keine Lust mehr auf die hohen Preise und es war nun auch genug mit der Abgeschiedenheit.
Übrigens bombastische Idee direkt ans Pier zu ziehen, umgeben von Schnapsleichen und Kiffern. Wir haben morgens um 9 ein Hostel gesucht, da die komischerweise die Betten, bzw. Zimmer nur am selben Tag vergeben. Wir gehen also in ein Hostel, da steht son Typ hinter der Theke mit einer riesigen Tüte voll mit Gras, neben dem sitzen schon so ein paar die sich einen rauchen und er kam auch gar nicht klar. Wir nahmen also unsere Beine in die Hand und verschwanden wieder. Da kam es uns wie gerufen, dass wir in die 3 Typen aus dem Bus liefen, die uns ein Doppelzimmer in einem anderen Hostel verschafften. Spontan beschlossen wir auch, die Glowing Plankton Tour zu machen.
Für alle die Glowing Plankton nicht kennen, es ist Plankton, welches im Dunkeln leuchtet…offensichtlich. Man geht also Nachts ins Wasser und wenn man sich bewegt fängt man an zu leuchten. Ist wirklich ziemlich genial! Habe es vorher schon mal in der Nähe des Nature Beach gesehen, da die Barkeeperin uns nach der Arbeit an eine Ecke gebracht hat, wo man es sehen konnte. Wir wollten es dennoch nochmal sehen, zudem versprach die Tour auch noch Schnorcheln, Fischen, BBQ und Sonnenuntergang am Long Beach schauen.

Zwei der drei Jungs (der eine lag noch im Saufkoma) und wir beiden Mädels gingen also um 13 Uhr zur Tour. Wir waren eine gemischte Gruppe aus Deutschen und Chinesen (und glaube ich einem Franzosen, aber er hat halt nie gesprochen) und wir haben ein deutsches Grüppchen gebildet, wie es nun mal immer ist. Puhhh, das war eine Tour!
Wer mich kennt weiß, dass ich Bier wie Wasser trinken kann und nach wochenlanger Abstinenz und dem Drama der letzten Tage, hatte ich mal wieder so richtig Bock! Eigentlich hatte jeder nur 3 Freibiere, jedoch tranken die Chinesen nicht und so war mehr als genug Bier für die Alkoholiker auf dem Boot da. Natürlich gab es nur das Billigbier „Klang“, welches nach einer Weile alles wegätzt, aber das war’s wert, war perfekt angeheitert.

Die Tour begann mit einem Stopp an einer kleinen Insel, welche umgeben war von Korallenriffen, also perfekt zum Schnorcheln. Da ich schon mehrmals geschnorchelt bin, lief alles tutti und hat auch richtig Spaß gemacht. War zwar leicht überfüllt von Leuten, aber fand es trotzdem okay. Nun kommt der erste Chinesen Knaller! Wir wollten weiter fahren und plötzlich hieß es nur, die Chinesen kommen nicht mehr von der Insel runter. Die haben plötzlich verlernt zu schwimmen! Es ist ja nicht schlimm, wenn man nicht schwimmen kann, aber wieso bucht man eine Tour, wo man ins Wasser geht zum Schnorcheln?! Wieso kann man nicht schwimmen, obwohl man eine Schwimmweste um hat?! UND wie sind die bitte überhaupt zur Insel gekommen?! Vom Boot aus hat dann einer ein Seil zu denen geworfen, aber nicht getroffen, daraufhin musste einer reinspringen und mit dem Seil zu ihnen schwimmen und so robbten sie sich dann langsam wieder zum Boot.

Irgendwann konnte es dann endlich weiter gehen zum Angeln. Jeder bekam eine Spule und Faden mit einem kleinen Haken dran. Wie wir damit genau fischen sollten, wurde uns nicht erklärt, aber nachdem der Kambodschaner einen Fisch nach dem anderen raus holte, versuchten wir ihn einfach zu kopieren.
Und nochmal ein kleiner Exkurs! Ich weiß, ich bin die schlechteste Veganerin der Welt, aber manchmal möchte ich auch nur leben. Also kein Grund mir wieder böse Mails zu schreiben, was ich für ein schlechter Mensch bin (ja das ist passiert), danke!

Es hat wirklich sau Spaß gemacht, was nicht wirklich am Angeln lag, sondern vielmehr daran, dass wir es alle nicht auf die Reihe bekommen haben und der Kambodschaner und einer der Chinesen wirklich einen nach dem anderen rausgeholt haben.  Schließlich haben wir es allerdings doch fast alle geschafft und die Fische kamen später zum BBQ auf den Grill.
Nun kommt der zweite Chinesen Knaller! Wir machten uns also auf zum Long Beach, um dort noch zu chillen und später auf dem Boot zu grillen. Plötzlich fängt eine Chinesin so extrem an sich zu übergeben und lag dann da irgendwann nur noch rum. Sie wurde dann am Long Beach an Land gebracht und lag auf einer Liege rum. Als das Essen dann fertig war, ist ernsthaft einer rüber zu ihr, um ihr einen riesigen Berg essen zu bringen. Sie hat alles aufgefuttert und später auf dem Weg zurück, alles wieder schön ausgekotzt! Auf Koh Tao bei der Schnorcheltour war mir auch ziemlich schlecht, aber vor allem weil auch hier sich zwei Chinesen übergeben haben, aber das letzte an das ich gedacht hätte in dem Moment wäre Essen gewesen!

Für die Vegetarier gab es dann auch leckere Gemüsespieße und Baguette. Satt wurde ich zwar nicht, aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis mal auf einem Boot zu grillen und dabei den Sonnenuntergang anzuschauen. War zwar leider ziemlich bewölkt, aber mit der Truppe war es ein schöner Abend.

Schließlich, als es dunkel wurde, ging es dann weiter! Wir hielten in der Dunkelheit an, schalteten alle Lichter aus und nun konnten wir ins Wasser. Irgendwie wollte aber keiner mehr, also gingen nur ich und ein Typ ins Wasser. Meine Begleitung hat Angst vor offenen Gewässern (was ich auch mal hatte) und in der kompletten Dunkelheit kann ich das schon verstehen. Dank dem guten alten Klang, hatte ich allerdings keine Angst. Leider konnte man das schimmern nur leicht sehen und habe zwar versucht es mit der GoPro aufzunehmen, aber hat leider nicht geklappt.

So machten wir uns dann noch auf dem Weg zurück, gingen noch in eine Bar, weil wir ja noch nicht genug Bier hatten und ließen den Tag ausklingen!
























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