Donnerstag, 10. März 2016

Pai: Meine erste Trekking Tour Tag 2




Hallo meine Lieben,
heute gibt es den Bericht zum zweiten Tag meiner Trekking Tour, da der erste Tag ja schon ziemlich lang war, wollte ich lieber 2 separate Posts machen.

Die Nacht habe ich echt gut geschlafen, zwar wurde es nachts so kalt, dass ich mit der Decke über meinem Kopf schlafen musste, weil mein Gesicht gebrannt hat, aber irgendwie hat es geklappt und es war mal eine ganze neue Erfahrung, die ich nicht missen möchte. 

Jetzt muss ich allerdings etwas beichten, wie manche von euch wissen, bin ich Veganerin, jedoch habe ich an diesem Morgen Ei, Toast und Marmelade gegessen, da es einfach nicht anders ging. Die einzige Option wäre gewesen nichts zu essen und das ist keine Option wenn man noch mehrere Stunden bergauf und bergab laufen muss. Ich habe allerdings mit einer Freundin darüber gesprochen, die auch bereits eine Trekking Tour gemacht hat und schon vorher zu mir meinte, dass ich mit meiner veganen Ernährung da nicht weit kommen werde. Ich habe dann zu ihr gesagt, „Vegane Ernährung schön und gut, jedoch möchte ich nicht, dass meine Ernährung mir solche Erfahrungen verwehrt“ und dazu stehe ich auch. Ich bin immer noch 100%ige Veganerin, daran wird sich auch nichts ändern, aber in dieser Situation ging es nicht anders, da ich die Energie brauchte. So, kleiner Exkurs war das jetzt! 

Es war so klasse in so einer Umgebung aufzuwachen, morgens aus der Hütte zu gehen, die kleinen Ferkel hinter der Mama herrennen zu sehen und einfach zu realisieren, man ist gerade am anderen Ende der Welt, hoch im Norden Thailands, in einem Dorf fernab der Zivilisation, mit Leuten, die man den Tag zuvor erst kennengelernt hat.

Nachdem wir gefrühstückt haben, machten wir noch ein Gruppenfoto und schon ging es los!
Die Strecke war diesmal super einfach, zwar wieder anstrengend, aber wenigstens hatte ich keine Angst mehr und genoss das Wandern nun in vollen Zügen. Wir machen mehrmals halt, der Guide erzählte uns mehr über den Opium Anbau und welche Rolle der König in diesem Gebiet gespielt hat. Später kletterten wir dann noch durch eine kleine Höhle und machten nochmal Stopp um wieder super leckeren Sticky Rice mit Chili Paste zu essen. Ich fand es auch super, dass er sich vorher schon erkundigt hat wer Fleisch isst, so hab es immer vegetarische (unabsichtlich vegane) Optionen.

Nach 4 Stunden waren wir dann wieder am Ausgangspunkt und wurden mit dem Auto abgeholt, aber die Trekking Tour war noch nicht vorbei, lediglich der anstrengende Part. Wir hielten in einem weiteren Dorf, dort erzählte er uns etwas über den Glauben, das Dorf und deren Bewohnern. Wir durften sogar in eine der Hütten wo eine Familie lebte. Besonders heftig fand ich dabei, dass die Familie die Materialien für den Sarg der Mutter im Haus aufbewahrten und die Mutter stand noch daneben. Ziemlich makaber, aber eben eine andere Kultur.

Als krönenden Abschluss und kleine Belohnung ging es dann zu den Hotsprings. Dort durften wir dann noch eine Stunde baden gehen und uns entspannen. Mir hat dieser Teil ehrlich gesagt nicht so gut gefallen, da es eher Güllewasser und total überlaufen war.
Dann ging es zurück und ich bin später am Abend ins Bett gefallen!












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