Mittwoch, 2. März 2016

Pai: Kleine Hippie-Stadt + das große Futtern!




Hallo meine Lieben,
heute berichte ich euch von einem ganz besonderen Ort, nämlich Pai! 

Von Khao Sok aus bin ich über Surat Thani nach Chiang Mai geflogen, dort blieb ich jedoch nur eine Nacht, da ich unbedingt noch höher in den Norden nach Pai wollte. Schon früh am nächsten Morgen wurde ich also von einem Mini Van abgeholt. Dieser fuhr dann noch weitere Hostels ab und schließlich saß ich mit 5 Kanadiern und 3 Chinesen im Van Richtung Pai. Die Fahrt sollte zwischen 3-4 Stunden dauern. Als die eine Kanadierin mich dann fragte, ob ich eine Tablette gegen Übelkeit genommen habe, wusste ich, dass es vielleicht doch keine ganz so entspannte Fahrt werden würde und sie hatte Recht, der Weg hatte es in sich!

Es ging steil begauf und bergab, wir nahmen im raschen Tempo 263 Kurven mit (steht auf den typischen Pai Touri-Shirts) und das über 3 Stunden. Ich hatte komischerweise keine Probleme, mir wurde erst schlecht, als wirklich alle Kanadier die Zwiebel-Chips ausgepackt haben und der ganze Van bestialisch stank. Meine liebe Sitznachbarin hat sich direkt 2 Tüten gegönnt.
Die Aussicht war aber absolut genial! Wir fuhren an riesigen Feldern, Bergen, Büffel und auch Elefanten vorbei, diese gehörten allerdings zu diesen Trekking Trips, bei denen man auch auf Elefanten reiten kann. Macht sowas bitte nicht!

Als wir endlich angekommen sind, wurden wir wirklich an der belebtesten Stelle von Pai abgesetzt, unzählige Backpacker, Rollerfahrer und Touris, die sich durch eine kleine Gasse quetschten. Ich hatte keine Ahnung wo ich hin sollte und lief erstmal in die falsche Richtung. Als ich dann auch noch Kreislaufprobleme bekommen habe, da es in Chiang Mai den Tag vorher extrem kalt war und nun in Pai wieder 30 Grad waren, kaufte ich mir erstmal ne Papaya und setze mich in die Ecke. Habe mich dann noch nach dem Weg erkundigt und schließlich aufgegeben und mich von einer Roller-Taxi-Fahrer übers Ohr hauen lassen. Was man halt so macht, wenn man keine Lust mehr hat.
Ich hatte die ersten Tage mein Bett im Happy House Hostel, welches ehrlich gesagt ziemlich abgeranzt war. Es gab keine Mückennetze oder jeglichen Schutz, die Toilette war komplett überflutet, da direkt gegenüber die Dusche war, das Bett war steinhart und im allgemeinen hat es mir nicht gefallen, aber Hostels sind ja auch nur zum Schlafen da!

Ich machte mich also wieder auf in die Stadt und war direkt begeistert! Es ist so super gemütlich und putzig in Pai. Man kann stundenlang bummeln, sich an einen Fluß setzen zum Entspannen oder die Gegend auf dem Roller erkunden. Ich wollte nur noch essen und relaxen und habe prompt ein Veganes Restaurant entdeckt. Ich dachte mir schon „Willkommen Zuhause“, aber dann gings gründlich schief!

Da ich echt keine Ahnung hatte was ich essen will, habe ich mein Standard Stir-Fried-Mixed-Vegtables mit 2 Portionen Reis bestellt. Das Essen kam und ich hatte plötzlich Fleisch drin, oder eher etwas was aussah wie Fleisch. Ich habe die Frau dann nochmal gefragt, was das ist und sie nur „No Meat“. Ich hab es dann probiert und war sowas angewidert, da es 1 zu 1 wie Fleisch geschmeckt hat, selbst die Konsistenz war die gleiche. Zur Krönung kam die Frau dann noch mit einem Plastiksack wo etwas Beiges drin rumschwamm und oben stand drauf 
„Vegetarian Duck“…………………
Boah war ich angepisst, vegetarisch ist nicht vegan, sowas sollte man wissen, wenn man sich veganes Restaurant nennt und zweitens wenn ich Gemüse bestelle, dann erwarte ich nicht das da falsche Ente drin ist. Ich weiß first World Problems, aber sowas ist echt ärgerlich, zumal das Essen richtig schlecht war und das ist mir vorher noch nie in Thailand passiert.

Lustigerweise ging ich dann raus und traute meinen Augen kaum…ein RIESIGER Streetfood Market wurde von jetzt auf gleich aufgebaut. Wie ich später erfuhr geht das jeden Abend so um 18 Uhr los und man hat wirklich eine traumhafte Auswahl an sehr gutem und günstigem Essen!
Da ich von dem Essen nicht satt wurde, da ich die Hälfte hab stehen lassen, gönnte ich mir noch 6 Frühlingsrollen, Mango Sticky Rice und einen Wassermelonen Saft. Könnt euch ja denken, dass ich die kommenden Tage dort nur gegessen habe.
Danach ging es dann wieder ins Hostel!




















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