Sonntag, 17. April 2016

Phnom Phen: Flug + erster Eindruck



Hallo meine Lieben,
nun gibt es endlich den ersten Blogpost zu Kambodscha!

Nach Thailand hat es mich nach Kambodscha gezogen, ich habe ehrlich gesagt ziemliches Muffensausen gehabt, da ich mir gar nichts unter Kambodscha vorstellen konnte. Der Gedanke dies nicht alleine durchstehen zu müssen hat mich aber aufgebaut, da ich ein Mädel in Thailand kennengelernt habe und wir beschlossen haben zusammen durch Kambodscha zu reisen. Mein Flug ging einige Stunden eher, sodass ich zuerst in der Hauptstadt Phnom Phen angekommen bin.
Um 4 Uhr morgens wurde ich also von einem Shuttle Service vom Hostel abgeholt und lasst es euch sagen, man sagt ja immer „Ohhh die Thailänder sind sooo nett, Land des Lächelns bla bla“, aber dieser blöde Penner von Busfahrer war der unfreundlichste Mensch überhaupt. Ganz ehrlich, wenn man seinen Job so sehr hasst, dann sollte man es einfach lassen und nicht andere Menschen noch so krass mit runterziehen. Er hat die Leute regelrecht angeschrien und ist gefahren wie ein besengter…
Passenderweise haben sich die beiden Jungs hinter mir auch noch über Autounfälle unterhalten, äußerst passend! Eigentlich dauert die Fahrt ca. 1-1 ½ Stunden und naja…wir waren in 40 Minuten dort. Mich hat dann fast der Schlag getroffen als ich die Menschenmassen gesehen habe. Ich habe mich online bereits eingecheckt, sodass ich eigentlich nur noch meinen Rucksack abgeben brauchte, leider lief das nicht so einfach ab, da zwar alle Schalter geöffnet waren, jedoch auch für alle Flüge. So standen wir dann da, schön auf einem Haufen. Hab dann noch ne Runde mit einem Thai gequatscht der mit seinem Sohn, der aussah wie so ein asiatischer Popstar nach Hong Kong fliegen wollte. Über ne Stunde später (und ist stand leider unter Zeitdruck) war ich dann durch, Security ging flott und der Flug war auch in Ordnung. Hab dann ein Tuk Tuk zum Hostel genommen.

Die Stadt ist so extrem dreckig, dass ich am Ende der Fahrt mein Gesicht voller Staub hatte, zudem ist der Verkehr einfach verrückt. Da man in Kambodscha mit Riel und Dollar zahlen kann (Dollar kommt aus dem Bankautomat), sollte mich die Fahrt eigentlich 9 Dollar kosten…naja eigentlich, der gute Herr hat beschlossen sich selber mit nem Trinkgeld zu belohnen.

Das Hostel war ziemlich heruntergekommen und hatte kein Wlan, aber dafür war es super günstig und die Leute da waren echt nett. In den kommenden Tagen wurde man noch extrem angebaggert, aber auf eine lustige Art und Weise. Mir wurde gesagt, dass ich mit meinen 24 Jahren schon ziemlich alt bin und doch lieber mal heiraten sollte. 

Um mir die Zeit zu vertreiben bin ich dann ein wenig durch die Gegend marschiert und landete prompt auf einem Markt. Ich liebe ja Märkte und sobald ich frisches Obst und Gemüse sehe, geht es mir viel besser. Daher kaufte ich direkt eine riesige Wassermelone für gerade mal einen Dollar und machte mich auf zu einem Park. Auf dem Weg dorthin sah ich dann noch einige Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise das Independence Monument. In dem Park ließ ich mich dann nieder und wurde prompt von einem Kambodschaner angequatscht, der in einer Schule Englisch lehrt. Er hat mir dann noch die aktuelle politische Lage bis ins Detail erklärt, was ganz interessant war, vorallem es von Jemandem zu erfahren, der es aus erste Hand mitbekommt.
Irgendwann kam dann auch noch meine Freundin und wir ließen den Tag ruhig ausklingen!

Leider sind die Bilder aus Phnom Phen komischerweise verschwunden, daher muss das hier leider reichen!

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