Dienstag, 2. August 2016

Ho-Chi-Minh City: Welcome to Vietnam!

Hallo meine Lieben,
nach Kambodscha ging es für mich mit dem Bus über die Grenze nach Vietnam!
Jeder der mal Bus in Asien gefahren ist weiß, dass es alles andere als spaßig ist und auch hier hat die Reise mal wieder länger gedauert als vorher beabsichtigt.
Ich wurde in Kep vom Bus abgeholt, es war kein Schlafbus, daher war klar, dass wir nochmal wechseln mussten. Prompt lernte ich zwei deutsche Mädels kennen, mit denen ich erstmal Wetten abschließte was so Komisches diesmal wieder passieren wird.

Der Bus fuhr uns zur Grenze und gegen 1 Dollar Aufpreis konnten wir unseren Reisepass der Reiseleiterin geben und sie hat an der Grenze alles für uns geregelt. Naja, wir hatten aber so oder so keine Wahl, dies hat leider eine Amerikanerin und ein Brite nicht verstanden und einen extremen Aufstand geschoben. Ende vom Lied war, dass der Brite es selber gemacht hat und der Bus ohne ihn gefahren ist. Ca. eine Stunde später kam er dann wutentbrannt zu unserem Treffpunkt auf der anderen Seite der Grenze. Für die Amerikanerin war das gefundenes Fressen und sie redeten sich in rage.

Bei der Grenzüberschreitung mussten wir wieder einmal jede Menge Zettel ausfüllen und da ich meinen Reisepass noch nicht hatte, habe ich einfach irgendwas hingeschrieben und ehrlich gesagt hat es eh keinen gejuckt. Die Körpertemperatur wurde auch noch gemessen und ein paar Leute mussten extra was zahlen, aber bis heute weiß keiner warum. Vermutlich wollten die Grenzbeamten einfach ihren Lohn ein wenig aufstocken.

An der Grenze wurden wir dann mit einem Mini Van zu einer Bushaltestelle gebracht, wo wir 3 Stunden auf den Bus warten mussten. Danach ging es im Schlafbus Richtung Ho-Chi-Minh City.
Dann um 6 Uhr morgens wurden wir außerhalb der Stadt rausgelassen (wie es so in Asien üblich ist, damit man noch ein bisschen mehr die Touris abziehen kann), sodass man sich ein Taxi nehmen muss. Ich habe mir dann eins mit den beiden Mädels geteilt und mein lieber Scholli! In dem Moment habe ich schon Böses geahnt, denn mir haben schon viele Leute, die ich auf Reisen getroffen habe, von der vietnamesischen Mentalität berichtet und alles was sie gesagt haben, hat sich in unserem Taxi Fahrer bestätigt! Heißt, spricht kein englisch, sagt immer "jaja", checkt aber nichts, hat sich selber einfach mal nen Tip gegeben und wurde irgendwann äußerst frech. Jetzt im Nachhinein kann ich sagen, dass zum Glück nicht alle Vietnamesen so sind und wir waren auch extrem müde und uns hat die Fahrt zugesetzt, zumal es die beiden Mädels noch härter erwischt hat, aber das ist eine andere Geschichte.

Als wir dann 5 mal am Hostel vorbeigefahren sind und ich feststellen musste, dass es in meinem Hostel stockdunkel ist, hat mir ein (leider wieder unfreundlicher) Vietnamese die Tür geöffnet und ohne etwas zu sagen wieder schlafen gelegt. So stand ich da also in der Mitte eines vegetarischen Restaurants und wusste nichts mit meinem Leben anzufangen. Ich bin also einfach nach oben, habe mir eine Couch gesucht, Schlafbrille raus und Ohrenstöpsel rein, und habe einfach geschlafen!
So endete dann meine Grenzüberschreitung!






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen