Freitag, 12. August 2016

Mekong Delta: Einheimische + Honigfarm Teil 1


Hallo meine Lieben,
da die Zeit in Vietnam knapp war und ich dennoch möglichst viel sehen wollte, habe ich mich dazu entschlossen eine Tour durch das Mekong Delta zu buchen über zwei Tage.
So buchte ich also über mein Hostel eine Tour die mich ansprach und ab ging die Post!

Einen Tag später juckelte ich morgens also los zu einem Reisebüro, da kurzfristig beschlossen wurden das ich doch nicht mehr abgeholt werde. War aber auch kein Problem, da es nur ein 10-minütiger Walk war. War natürlich wieder überpünktlich, bin manchmal dann doch eben zu deutsch. Dafür konnte ich mich dann aber noch mit einem kanadischen Ehepaar unterhalten, was wirklich so dermaßen knuffig war, dass ich sie am liebsten in meine Tasche gesteckt und mitgenommen hätte. Später trennten sich dann aber unsere Wege, da aufgefallen ist, dass sie im falschen Bus saßen.

Irgendwann ging es dann im Bus los zur Fährstation, von wo aus wir mit dem Boot losschipperten. Unsere Gruppe am ersten Tag war ziemlich gemischt, zwei Balinesen mit denen ich mich direkt angefreundet habe und mir Tipps geben ließ, 4 wahnsinnig durchgeknallte Deutsche, Chinesen und den Rest habe ich ehrlich gesagt vergessen. Unser Guide war auch ziemlich lustig drauf, sodass die Fahrt wie im Flug verging.

Unser erster Stopp war dann an einer Ecke wo wir in einem kleinen Boot durch das Mekong Delta gefahren werden und uns die einheimischen "Häuser" anschauen konnten. Dort traf ich dann auch das erste mal auf die Kanadierin mit der ich die zwei Tage dann verbringen sollte, da sie auch alleine unterwegs war. Wir saßen zusammen in einem Boot, nicht nur sprichwörtlich gesehen.
Die Fahrt war klasse, wie ihr auf den Bildern sehen könnt waren wir umgeben von anderen kleinen Booten mit Einheimischen. Was ich nur wirklich grausam fand (und was mir leider extrem oft in Vietnam passiert ist), war das man wirklich aufs übelste angeschnorrt wurde. Erstmal wird einem erzählt wie schlimm es einem geht und dann wirklich ganz direkt angesprochen, frei nach dem Motto "Du bist Tourist, du hast Geld, lass mal was rüberwachsen". Ich habe kein Problem Jemandem etwas zu geben, aber ich fand das so dreist, dass ich die Kanadierin erstmal fragen musste, was wir machen sollen.

Weiter ging es danach zur Honigfarm wo wir den lokalen Honig testen durften und eine kleine Tee Pause mit Keksen eingelegt haben. Da ich kein Fan von Honig bin, war es für mich eher uninteressant und es war eben auch die absoluten Touristenabfertigung wie die Hälfte dieser Tour.
Nach der ersten kleinen Pause ging es weiter zur Zweiten mit Früchten und Musik. Dort habe ich dann die Balinesen erstmal richtig zugetextet und lecker Früchte gefuttert.

Das Traurige an der ganzen Aktion mit dieser Tour kam danach, für den Tag war nämlich Schicht im Schacht und es ging zu unserem Hotel. Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass ich mir wie immer ein Zimmer teilen musste, aber ich hatte ein EINZELZIMMER! Whhuuaat? Und es ist deshalb traurig, weil das das erste mal nach 2 Monaten war, dass ich wieder sowas wie Privatsphäre hatte und das meiner Meinung nach das Beste am Tag war! Konnte mein Glück kaum fassen und habe erstmal jede Menge Bilder gemacht und meiner Familie geschickt um richtig auf die Kacke zu hauen.
Bin danach noch ein wenig spazieren gegangen und war mehr als begeistert! Ich hätte das im Leben nicht von Vietnam erwartet, alles war super ordentlich, bin durch einen wundervollen Park geschlendert und alles war mit Lichtern dekoriert.
Habe mir dann noch ein Bierchen gegönnt und dabei in meinem Hotelzimmer deutschen Fußball geschaut wie eine richtige Lady.
Das war definitv ein gelungener Abschluss des Tages!



































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