Dienstag, 26. Juli 2016

Kep: Ruinen + Mehr Kühe als Einwohner

Hallo meine Lieben,
nach meiner Zeit in Kampot ging es für mich zu meiner letzten Station, nämlich Kep. Ein winzige Kleinstadt an der Grenze zu Vietnam. Die Stadt ist wirklich einzigartig und wenn ihr die Möglichkeit habt, dort mal vorbeizuschauen, dann kann ich euch raten es auch zu machen, allerdings für maximal 2 Tage, ansonsten wird es ganz schön langweilig!

Ich hatte das Gefühl als gebe es dort mehr Kühe als Einwohner, denn schon kurz nach Ankunft mit dem Mini Van von Kampot aus (30 Minuten), machte ich mich auf den Weg zum Hostel und wurde von einer Kuh Gang begrüßt. Es war ehrlich gesagt ziemlich komisch plötzlich so viele Kühe zu sehen, in Deutschland macht man sich darüber keine Gedanken, jedoch habe ich während meiner Zeit in Thailand kaum Kühe gesehen und wenn dann waren diese extrem abgemagert.

Es war verdammt schwühl und leider war mein Hostel extrem weg von Schlag, wenn man überhaupt vom Schlag reden kann, da es in Kep eigentlich nicht wirklich etwas gibt. Der Strand war zu Fuß 40 Minuten entfernt und bis auf Ruinen in meiner Nachbarschaft gab es leider nichts.

Natürlich mussten einige der Ruinen aber als Fotolocation herhalten. Ansonsten kann ich noch berichten das mein Hostel das absolute Scheißloch war, es war auch das erste mal dass ich im Nachhinein eine schlechte Bewertung gegeben habe, jedoch ging es wirklich gar nicht klar. Ich war in einem total dunklen Zimmer mit 3 Hochbetten, dennoch war ich komplett alleine im Zimmer was ziemlich gut war, trotzdem stellte sich nach einem Tag heraus, dass ich doch nicht so allein war wie ich dachte, da ich Ratten im Zimmer hatte. Nachts machten sie sich über mein Essen und meinen Rucksack her, mein wasserdichter Packsack ist nun nicht mehr so wasserdicht und sie haben tatsächlich selbst meine Seife zerbissen. Als ich den Besitzern dann davon berichtet habe, meinten sie nur, dass ich in ein anderes Zimmer umziehen könnte, doch auch viel mehr zahlen müsste. Ich Geizhals habe das natürlich nicht mitgemacht, zumal es was mit Service zu tun hat und man mir wenigstens entgegen kommen können. Aber selbst dann hätte ich noch keine negative Bewertung gegeben, das Fass zum überlaufen gebracht hat dann eine Situation, während ich auf den Bus am letzten Tag gewartet habe.

Die Besitzer haben 2 Hunde, welche außer bellen wirklich nichts machen, dennoch hat eine Angestellte einen der Hunde regelrecht weggetreten, aber so richtig! Ich wusste gar nicht was ich sagen oder tun sollte, da ich einfach so schockiert war. Der Bus kam dann auch und ich fand es so grausam mit anzusehen, dass ich danach eine schlechte Bewertung geschrieben habe.
Nie wieder!


















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