Mittwoch, 3. Juni 2015

Türkei Teil 2: Mustafa, Jeep & ACDC



Hallo meine Lieben,
ich melde mich zurück mit dem zweiten Teil meiner Türkei-Reihe. Diesmal erzähle ich euch was ich alles am ersten Tag erlebt habe, hinzukommen massenhaft Bilder. Kann jedoch nicht alle Bilder hier posten, daher könnt ihr gerne mal bei Instagram stalken. Ach ja, wenn es euch interessiert was ich so getragen habe, dann schaut doch mal bei meinem Modeblog vorbei!

So, genug Werbung in eigener Sache! Ich bin erst um halb 1 in der Nacht auf der Ranch angekommen und habe mir trotz meiner Müdigkeit das Frühstück nicht entgehen lassen. Dort hat sich direkt Jemand vom Personal (weiß ehrlich gesagt nicht wofür er zuständig war) bei mir vorgestellt und ist mit mir das Programm für die Woche durchgegangen. Auf der Ranch gab es nämlich jeden Tag irgendwelche Aktionen, sei es ein Kochkurs oder Yoga. Die meisten Angebote waren kostenlos, nur beispielsweise das Reiten oder die Jeep-Tour musste man extra bezahlen. Also hab ich mich prompt entschieden ein paar Stunden später die Jeep-Tour anzutreten.

Um halb 2 war also Treffpunkt in der Lobby, draußen stand schon der Jeep und 2 Paare aus anderen Hotels. Dem Dialekt nach zu urteilen waren es Berliner, die richtig gute Laune verbreitet haben. Von der Ranch kamen noch ein Paar mit, eine Tochter mit ihrer Mutter und noch eine Frau die ebenfalls alleine gereist ist. Was ich damit sagen will…der Jeep war bis oben hin voll! Unser Reiseleiter Mustafa war aber definitiv ein Charakter für sich, lange Haare, sehr gutes Deutsch, ein wenig korpulenter und immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Als wir dann noch mit Vollgas losfuhren und ACDC auf voller Lautstärke ertönte, wusste ich eigentlich schon, dass es ein Wahnsinns Tag wird!

Unser erster Stopp war an einem wunderschönen Fluss, über den eine Brücke führte. Für Hobbyfotografen war es definitiv der Himmel auf Erden. Dort haben wir eine Pause von ca. 15 Minuten gemacht und sind dann weiter gerast. Die Bilder könnt ihr unten sehen.








Wir sind dann Richtung Phaselis, dort erwartete uns ein super schöner Strand und jede Menge Kultur. Mustafa erzählte uns viel von den Griechen und deren Göttern, sowie alles über die Ruinen durch die wie Tomb Raider – mäßig durchkletterten. Da es immer wärmer wurde, waren Einige schon eifrig am Pusten, aber es hat sich definitiv gelohnt. Zurück im Jeep und mit Vollgas Richtung Berge hielt Mustafa plötzlich an um eine klitzkleine Schildkröte von der Straße zu retten. Keiner von uns hätte sie gesehen und naja, er wurde danach wie ein Held gefeiert!

Nachdem wir uns noch eine kleine Forellenzucht angeschaut haben, die leider nicht wirklich geöffnet war, ging es wieder Richtung Strand. Ich war wirklich beeindruckt, weil er nicht nur fast menschenleer war, sondern einfach so wunderschön war. Wir sind ihn dann ein wenig entlang gelaufen, bis wir zum touristischen Gebiet kamen, der zwar von den Massen an Liegen an den Ballermann erinnert hat, jedoch die Menschen fehlten und man da richtig seine Ruhe hatte. Wir haben dann noch eine Kleinigkeit getrunken und hatten dann einen Aufenthalt von knapp über einer Stunde. Bin dann mit meiner neuen „Clique“ losgezogen. Ich war wirklich beeindruckt, da mich die Ecke total an die Fotografien aus Thailand erinnert hat. Kristallklares Wasser, hohe Berge und weißer Sand. 









Nachdem unser kleiner Aufenthalt vorbei war und es sich langsam dem Abend neigte, sollte uns nun der dicke Knüller erwarten. Da ich mir das Programm vorher nicht durchgelesen habe und eh nur hinterhergelaufen bin wie ein Lemming, wusste ich nicht was mich erwartet. Mustafa meinte nur irgendwas von Feuerberg?! und über 500 Meter in die Höhe. Naja, 500 Meter hören sich nicht viel an, dachte das schafft man so easy peasy. Sagen wir mal so, es war doch nicht so einfach, weil die Treppen sehr steil und zum Teil sehr rutschig waren. Ich bin nicht der sportlichste Mensch, aber auch nicht der unsportlichste, trotzdem war es sehr anstrengend. Es dauerte demnach auch echt lange bis wir alle oben angekommen sind und Mustafa uns zeigen konnte, was so besonders an diesem Berg war. Tatsächlich kamen nämlich Gase aus kleinen Öffnungen des Berges, die man vorsichtig anzünden konnte und ein kleines Lagerfeuer hatte. Wenn man es also schafft ein paar Bierchen und Würstchen bis nach oben zu schleppen dann kann man dort ein schönes Barbecue veranstalten. Zu dem Zeitpunkt hätte ich mir gewünscht wenn wir uns ein bisschen hingesetzt und den Ausblick genossen hätten, allerdings waren wir so spät dran zum Abendessen, dass wir mehr oder weniger runtergeeilt sind.  Jetzt hab ich trotzdem so einen langen Text geschrieben, obwohl ich das meiste ausgelassen habe, auch nicht schlecht. Waren dann um halb 9 wieder auf der Ranch und später bin ich regelrecht ins Bett gefallen. 

Im nächsten Blogpost erzähle ich euch von meinem kleinen Reitabenteuer und dem Gebirgswasserfall!

Ich habe übrigens ein kleines Video zusammengeschnitten, würde mich freuen, wenn ihr es euch mal anschaut, falls es euch interessiert!
 











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