Mittwoch, 1. März 2017

Top 7 Tipps für deinen nächsten Kuba Urlaub + Spartipps!

Hallo meine Lieben,
nach einer kleinen Blogging-Pause, bin ich nun wieder hochmotiviert zurück!
Da mir aufgefallen ist, dass es nun immer mehr Urlauber nach Kuba zieht, habe ich beschlossen meine Malaysia Reiseberichte erstmal auf Eis zu legen und stattdessen ein paar Tipps und Tricks mit euch zu teilen, die ich gerne vor meiner Kuba Reise gewusst hätte.
Los gehts!

Buche die Busse so früh es geht!

Wenn du schon weißt, dass du gerne in Kuba herumreisen möchtest und nicht das nötige Bargeld für einen Mietwagen hast, dann sind die Busse in Kuba die perfekte Wahl für dich.
ABER! Sie sind wirklich ständig ausgebucht! Daher macht es mehr Sinn sie so früh es geht, wenn nicht sogar schon am ersten Tag für den gesammten Aufenthalt zu buchen. Für mich persönlich ist es das größte Problem überhaupt, da ich nicht gerne vorausplane und eher flexibel sein möchte. Daher war ich ziemlich oft aufgeschmissen und musste auf Taxi Colectivos (Shared Taxi) zurückgreifen, diese sind um einiges teurer.

Reise nicht alleine!

Noch so ein Tipp, der eigentlich so gar nicht meinen Richtlinien entspricht, da ich es liebe alleine unterwegs zu sein, ABER Kuba ist verdammt teuer, vorallem wenn man asiatische Preise gewohnt ist. Im ganzen Land gibt es nur vereinzelt Hostels, daher muss man sich meist Casa Particulares teilen, welche zur Hauptsaison bei 30€ pro Nacht anfangen. Ich war die erste Woche zu dritt unterwegs und später zu zweit, so konnten wir den Preis halbieren.


Lasst euch nicht anquatschen!

Da ich noch mit meinem australischen "No Worries" Mindset unterwegs war, habe ich die ständigen Konverstionsversuche mit Humor genommen, ABER wir wurden in Havanna wirklich täglich angesprochen, es hieß "Hey, heute ist ein Samba Festival. Ich kann euch Karten besorgen, es kostet nichts und ist ein tolles Event". Hört sich alles super an, später fanden wir uns aber mit dem Typen in einer Bar wieder, er quasselte Non-Stop, bestellte teure Drinks auf unsere Kosten und das tolle Samba-Event stellte sich heraus, ist nur ein Weg um Touristen auf einen Fleck zu bekommen und auszurauben. Zumal in Kuba wirklich keine Nettigkeit kostenlos ist. Das war für mich ein ziemlicher Schock, da ich sowas von Asien und Australien nicht gewohnt war. Ich wurde so misstrauisch, dass ich später in Chile keine Nettigkeit mehr angenommen habe und mich erstmal wieder an eine andere Mentalität gewöhnen musste.

Als Frau in Kuba zu reisen ist ein Erlebnis!

Ich bin es gewohnt angestarrt und angesprochen zu werden, da man immer auffällt wenn man groß und blond ist, vorallem in Indien war dies ein interessantes Erlebnis.
In Kuba ist das ein wenig anders, als ich mit den Jungs unterwegs war, kamen kaum Sprüche und kaum Blicke. Als ich dann aber den letzten Tag alleine war, sah die ganze Sache schon wieder anders aus, "Oooooh Bonita", "Linda", "Ahhhh Mamacita!", und so weiter.
Es ist wirklich lustig, keiner war aufdringlich, aber man wird wirklich an jeder Ecke angebaggert. Mein gesunder Menschenverstand hat mir dann auch signalisiert, dass ich vielleicht nicht Nachts alleine rausgehen sollte, daher war ich vor Sonnenuntergang wieder im Hostel.
Einen Abend saßen wir auf dem Balkon in Havanna und schauten uns das ganze Spektakel mal von oben an. Kann ich echt jedem empfehlen, ist besser als Kino.


Nehmt euch kein Hotel und nur vereinzelt Casa Particulares!

Ich habe ein paar Blogs durchstöbert bevor wir geflogen sind und alle haben uns Casa Particulares empfohlen, was Zimmer oder Wohnungen sind, welche von Einheimischen vermietet werden. Es ist natürlich super die Einheimischen zu unterstützen, aber es war nicht immer die einfachste und günstigste Lösung. Wir haben in Havanna Michel kennengelernt, welcher uns Telefonnummern und Adressen für Casas in allen Orten gegeben hat, in die wir reisen wollten. Das ist ganz praktisch, vorallem wenn man nach Vinales reist, wo wirklich alles ausgebucht war. Wir haben aber später erfahren, dass man mit Airbnb besser fährt, da es zum einen günstiger ist, man trotzdem die Einheimischen unterstützt und zudem kann man auf den Bildern schon sehen was einen erwartet. Bei uns war das eher so als würde man ein Überraschungsei öffnen, da wir nie wussten was uns erwartet.
Zumal 35€ pro Nacht mein persönliches Budget als Backpacker um einiges überschreitet.

Lerne die Spanisch-Basics!

Das habe ich schon vor meiner Reise gelesen und versucht durch einen Online-Kurs ein bisschen Wissen anzueigenen, aber es war definitv nicht gut genug. Manche Hosts haben wirklich 0 Englisch gesprochen, somit man sich mit Händen und Füßen verständigen musste. Das wurde irgendwann ziemlich anstrengend, zumal man nicht einfach mal nach den Weg fragen kann oder selbst Probleme bekommt, wenn man nur eine Toilette sucht. Mit der Zeit wurde es besser, aber es wäre natürlich auch schön gewesen, sich vernünftig mit den Leuten unterhalten zu können.






Internet is so gut wie nicht vorhanden!

Ich bin es gewohnt mit dem Internet zu reisen, wenn ich einmal kein Internet im Hostel hatte, dann bin ich einfach in das nächste Restaurant gegangen, wo es dann Wlan gab. So kann man ganz bequem Busse, Hostels und Flüge buchen. Wenn man jedoch in einem Land wie Kuba ist, wo man sich Internetkarten kaufen muss, um an einem öffentlichen Platz für eine Stunde schlechtes Internet zu haben, dann ist das schon ein Erlebnis. Ich kann nur empfehlen, wenn man sich die Zeit nimmt und 1-3 Stunden für diese Karten ansteht, dann kaufe jede Menge. Wir haben immer nur ein paar gekauft und es immer wieder bereut. Vorallem in Trinidad ging das richtig in die Hose, haben uns dann welche für den doppelten Preis bei einem Internetkarten Dealer gekauft (normaler Preis ist 1,50€ für 1 Stunde und wir haben eben 3€ gezahlt). Skype, Whatsappcall, etc. kann man vergessen, aber Whatsapp Nachrichten, FB Messenger und Instagram geht.

Ansonsten genieße einfach die Zeit und das Flair, es ist man was ganz anderes als der übliche Urlaub und sobald man sich an diese neue Art von Reisen gewöhnt hat, kann man sich in aller Ruhe die Sonne auf die Pocke scheinen lassen!

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