Sonntag, 20. November 2016

Halong Bay: Boot Trip Teil 1

Hallo meine Lieben,
heute gibt es den vorletzten Blogpost zu Vietnam und damit den ersten Blogpost zu meinem Boot-Trip in Halong Bay. Ich bin eigentich kein Fan von vorgebuchten Trips, da man einfach immer übers Ohr gehauen wird und man nicht flexibel ist in dem was man macht. Wer allerdings die wunderschönen Ecken im Halong Bay erkunden möchte, ist auf Tour-Guides angewiesen, da man immer ein Boot braucht. Ich habe mich für eine 2-tägige Tour entschieden, da ich sehr gerne auf dem Boot schlafen wollte und mir ein Tag als zu hektisch erschien.

Noch eine kleine Anmerkung, ich habe jede Menge üble Stories über "günstige" und Party-Boote gehört, daher kann ich nur Jedem ans Herz legen, doch die 10-20€ mehr zu investieren. Ich war mit meinem Boot extrem zufrieden und kann diese Tour definitiv als eine meiner Liebsten in Erinnerung behalten.

Ich wurde morgens von einem Rollerfahrer abgeholt, der mich eigentlich zur Busstation bringen sollte, leider war sein Plan ernsthaft 6 Leute mit dem Roller abzuholen. So fuhr er vor und wie stapften hinterher im Regen. Schlussendlich stellte sich heraus, dass die Busstation im Prinzip um die Ecke war und ich auch alleine dorthin hätte gehen können und nicht noch 30 Minuten hinter einem Rollerfahrer herlaufen müssen. Dort angekommen hat sich dann noch ein anderer Rollerfahrer direkt vor meinen Füßen auf die Schnauze gelegt und ist dann ernsthaft (nachdem er sich nicht helfen lassen wollte) total benommen weiter gefahren.

So, das war der negative Teil des Trips, ab da an ging es nur noch aufwärts!
Wir wurden dann mit dem Bus zu einem kleinen Hafen gefahren und dann auf die jeweiligen Boote aufgeteilt. Ich hatte wirklich Glück, da meins Tip Top aussah und ich nicht befürchtete nachts von einer Ratte angefallen zu werden (eine der Stories die ich gehört habe).
Ich wurde total lieb begrüßt und war überrascht ein Einzelzimmer mit eigenem Bad bekommen zu haben, da ich den Aufpreis eigentlich nicht gezahlt habe. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie sehr ich mich gefreut habe, sowas ist der absolute Luxus als Budget Backpacker und sowas wie Privatssphäre kenne ich eigentlich nicht mehr.

Ich habe beim Essen (welches extra für mich vegetarisch gemacht wurde, da ich die einzige Vegetarierin war) auch die anderen Leute kennengelernt. Es gab eine irische Familie, welche mich direkt in ihren Kreis mit aufgenommen hat, 3 amerikanische Freunde, mit denen ich mich auch super verstanden habe, ein dänisches Paar und 2 österreichische Freunde. Alle waren unglaublich nett und habe den Kontakt zu mir gesucht, da ich die einzige ohne Begleitung dort war.
Irgendwie schon richtig lustig, ich habe keinen Gedanken daran verschwendet zu denken, dass es komisch werden könnte dort alleine hinzugehen, aber für die Leute war es was auserdordentliches. Viele sagten mir, dass sie es gut finden, aber auch sehr mutig und ich verstehe es im Prinzip bis heute nicht. Es ist eine komplett durchgeplante Tour gewesen, da ist wirklich nichts mutig daran, vorallem wenn man mittlerweile daran gewöhnt ist neue Leute kennenzulernen und einfach sozialer sein zu müssen. Ich denke, dass ist aber auch noch ein gutes Thema für einen anderen Blogpost.

Das Essen war der reinste Wahnsinn, es gab 3 mal am Tag wirklich Berge von Essen und jedes Mal extra für mich einen Haufen vegetarischem Essen, welches die neidischen Blicke der Anderen auf sich zogen. Habe natürlich geteilt.
Der Tag war ziemlich entspant, wie sind durch die wunderschönen Buchten gefahren, die irische Familie hat Whiskey spendiert und ein paar Leute haben vom Boot aus geangelt.
So ging ich relativ spät in einer wirklich bezaubernden Kulisse schlafen!

Die Bilder sind nicht geordnet, daher sind auch schon ein paar Bilder des zweiten Tages dabei!

















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